





In den vergangenen sechs Wochen begaben sich unsere Schüler*innen im Rahmen des Musikprojekts auf eine spannende Entdeckungsreise in das Land der aufgehenden Sonne – Japan. Dabei standen nicht nur die traditionellen und modernen Musikrichtungen im Mittelpunkt, sondern auch die vielfältigen kulturellen Ausdrucksformen, die Musik in Japan prägen.
Die Schüler*innen lernten die faszinierende Welt der Geisha-Kultur kennen, probierten traditionelle Tanzbewegungen aus und konnten sogar Yukata (Sommerkimono) und den typischen Geishaschirm anprobieren. Auch verschiedene japanische Instrumente wurden vorgestellt und ausprobiert: vom sanften Klang der Koto über das rhythmische Taiko-Trommeln (auf Eimern nachgestellt) bis hin zum Shamisen, der japanischen Langhalslaute. Ein Einblick in die höfische Musik Gagaku ergänzte das musikalische Erlebnis.
Darüber hinaus beschäftigten sich die Schüler*innen mit weiteren Aspekten der japanischen Kultur. Sie schrieben ihre Namen in japanischer Schrift (Kana), übten sich in Kalligrafie, nahmen an einer kleinen Teezeremonie teil und erfuhren Spannendes über Religion und Philosophie in Japan.
Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Kochen japanischer Speisen – von Miso-Suppe über Onigiri bis hin zu Mochi. So konnten alle nicht nur hören und sehen, sondern auch schmecken, wie vielfältig japanische Kultur ist.
Zum Abschluss richteten die Schülerinnen den Blick auf die moderne Musikszene Japans. Sie recherchierten über aktuelle Bands, gestalteten Steckbriefe und Plakate und präsentierten ihre Ergebnisse im Klassenraum.
Das Projekt bot eine wunderbare Gelegenheit, kulturelle Horizonte zu erweitern, kreativ zu werden und Musik in einem ganz neuen, internationalen Zusammenhang zu erleben.